Am Morgen des 24.02.2026 fuhren alle 10. Klassen zum Weiterbildungszentrum Ingelheim, um dort ihren Studientag anzutreten. Nach einer freundlichen Begrüßung belegten wir in Gruppen einen Workshop über Diskriminierung und Vorurteile. In unterschiedlichen interaktiven Spielen und Aufgaben wurden wir über die Themen aufgeklärt und sollten über gesellschaftliche Probleme und eigenes Verhalten reflektieren.
Frisch gestärkt von einem leckeren Mittagessen vor Ort starteten wir in neu eingeteilten Gruppen in die nächsten Workshops. In dem ersten Workshop, der besonders viel positives Feedback einbrachte, beschäftigten wir uns mit Beleidigungen des allgemeinen Sprachgebrauchs, ihrer wirklichen Bedeutung und ihrem Ursprung. Das gab uns die Möglichkeit, uns darüber bewusst zu werden, wo diese Begriffe herkommen und warum ihre Verwendung diskriminierend ist.
In einem zweiten Workshop wurden Queerness und Diversität thematisiert. Wir wurden über diverse queere Begriffe aufgeklärt, damit wir in Zukunft bewusst richtige Bezeichnungen verwenden und dadurch jede mögliche Lebensweise akzeptieren und tolerieren. Außerdem lernten wir, wie queere Lebensweisen durch den Rechtsextremismus bedroht werden und wie wir diese davor schützen können.
Die Teilnehmer des dritten und letzten Workshops durften Reiner Engelmann, ein deutscher Autor, der zu gesellschaftlichen Brennpunkt-Themen schreibt und auch Studienfahrten nach Auschwitz organisiert, kennenlernen. Er erzählte ihnen die Geschichte seines Romans „Der Buchhalter von Auschwitz“ und beantwortete anschließend unsere Fragen zur Vergangenheit und auch Zukunft des Rechtsextremismus.
Über den ganzen Tag haben wir vor allem durch die Sensibilisierung über die NS-Zeit mitgenommen, wie wichtig es ist, die Gesellschaft und sich selbst stets zu hinterfragen, damit sich die Geschehnisse von damals niemals wiederholen. Daher würden wir diesen Studientag aufgrund der vielen beleuchteten Themengebiete unbedingt auch an zukünftige 10. Klassen empfehlen.
Franz und Antonia (10a)





