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Chronik

des Gutenberg-Gymnasiums

Am 19. März 1956 wurde das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in zwei selbständige Schulen aufgeteilt. Aus dieser Teilung ging das Gutenberg-Gymnasium hervor. 552 Schüler – ausschließlich Jungen – wurden von 25 Lehrern unterrichtet. Zunächst waren beide Gymnasien im gleichen Gebäude untergebracht.

Die Bezeichnung unserer Schule knüpft an die Oberrealschule mit dem Namen „Gutenberg-Schule“ an. Diese hatte vor dem Zweiten Weltkrieg bestanden, war aber im späteren Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss aufgegangen. Die ehemalige Gutenberg-Oberrealschule kann somit als Vorläufer des heutigen Gutenberg-Gymnasiums angesehen werden.

Am 15. Juli 1958 begann der Bau des heutigen Schulgebäudes an der Philippsschanze, am 24. August 1960 erfolgte die Einweihung.

Im Schuljahr 1967/68 besuchten bereits 960 Schüler das Gymnasium, so dass ein Erweiterungsbau erforderlich wurde, der am 18. Dezember 1968 bezogen wurde. Obwohl im Jahr 1972 das Gymnasium Gonsenheim seine Pforten öffnete und 190 Schüler dorthin wechselten, wuchs die Schülerzahl durch Einführung der Koedukation im gleichen Jahr auf 1.212 an. Die dadurch bedingte Raumnot konnte durch Ausgliederung von Klassen in eine Außenstelle in der Berliner Siedlung gemildert werden. Im Schuljahr 1980/81 unterrichteten 111 Lehrerinnen und Lehrer in beiden Häusern 1.996 Schülerinnen und Schüler in 75 Klassen. Bedingt durch die 1978 erfolgte Gründung des Gymnasiums Nieder-Olm nahm in den Folgejahren die Schülerzahl wieder ab, die Außenstelle konnte 1986 geschlossen werden.

Im Jahr 1975 führte unser Gymnasium die reformierte Oberstufe (MSS) ein.

Im April 1995 begann die Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes, die in mehreren Teilabschnitten bei laufendem Unterrichtsbetrieb ohne Ausgliederung von Klassen in andere Gebäude durchgeführt und im September 2000 mit einem Festakt abgeschlossen wurde.

Am 1. April 2006 feierte das Gutenberg-Gymnasium den Auftakt des Jubiläumsjahres „50 Jahre Gutenberg-Gymnasium“ mit einem Festgottesdienst in der Augustinerkirche und anschließend mit einem Festakt im Kleinen Haus des Staatstheaters Mainz mit dem Festredner Hans-Peter Betz als Johannes Gutenberg und Vertretern des Bildungsministeriums und der Stadtverwaltung Mainz.

Im selben Jahr wurde der Neubau von zwei Schulsporthallen fertiggestellt und ebenfalls in einem Festakt mit Gästen aus der Stadtverwaltung und der Politik der Schulöffentlichkeit übergeben.

Ab dem Schuljahr 2008/09 wurde das Gutenberg-Gymnasium nochmals um 5 Klassenräume erweitert, die davor zur Ludwig-Schwamb-Schule gehört hatten. Sie wurden als Bauteil D in das Raumkonzept der Schule integriert und sind über eine Verbindung im 1. Obergeschoss des Bauteils B zu erreichen.

Da die Ludwig-Schwamb-Schule nur noch als (erweiterte) Grundschule mit einem Ganztagsangebot fortbesteht, wurden mit dem Auslaufen des Hauptschulzweiges weitere Räume in diesem Gebäude dem Gutenberg-Gymnasium dauerhaft zur Verfügung gestellt („180er“ Räume: NAWI-Fachräume und Klassenräume).

Die sanierte Doppelsporthalle der Ludwig-Schwamb-Schule wird ebenfalls vom Gutenberg-Gymnasium genutzt.

Zur Zeit besuchen etwa 1300 Schülerinnen und Schüler das Gutenberg-Gymnasium. Sie werden in 32 Klassen und 22 Stammkursen von 113 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Stand: 3.11.2016